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Autobahn (A) 9, Erhaltungsmaßnahme Richtungsfahrbahn Berlin (km 16,500 – 22,565)

Im Rahmen der baulichen Erhaltung von Verkehrsflächen sind auf der linken Richtungsfahrbahn Erneuerungsmaßnahmen im Tiefeinbau in Beton- und Asphaltbauweise im Schutze einer 4+0 Verkehrs-führung durchzuführen. Der Ende der 90er Jahre fertiggestellte Teilabschnitt muss bereits vorzeitig erneuert werden. Grund hierfür ist sind massive Schädigungen durch Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR).  Die Baumaßnahme gliedert sich in 4 getrennt beauftragte Baulose

  • Baulos 1 Straßenbau / Brückenbau (Bauwerke 7, 8, 9, 9Ü1, 9Ü2 und VZB)
  • Baulos 2 Fahrzeugrückhaltesysteme
  • Baulos 3 Markierung und Beschilderung
  • Baulos 4 Mobile Stauwarnanlage (MSWA)

Die Hochschule Magdeburg-Stendal wirkte mit, um die Problematik beim Lösen des Fahrbahnbetons zu untersuchen. Es wurden Messungen mit einem Falling-Weight-Deflectometer (FWD) vorgenommen. Der durch AKR geschädigte Fahrbahnbeton wurde als Schottertragschicht wiederverwendet. Er wird daher auf 0/32 gebrochen und mit einer Stärke von 30cm wieder eingebaut. Das Projekt wurde als Versuchsprojekt für die Wiederverwendung des AKR-Betons als STS eingestuft.

RQ 35,5

Bauzeit: 04/2017 – 11/2017

Bauherr: LS Brandenburg, NL Autobahn